Ruhe und Abgeschiedenheit inmitten grüner Natur am idyllische Lauf der Isen, wer das sucht ist in der Klause des Müllner-Anwesens in Engfurt richtig: Als Einsiedler auf Zeit lässt es sich in der Klausenkirche − einem Kirchlein mit kleinem Wohnhaus unter einem Dach − entspannen und Abstand vom Alltag gewinnen.
Schon im 16. Jahrhundert gab es auf dem Müller-Anwesen eine Klause. Bewohnt wurde sie von berühmten Eremieten, wie Johann Aloisius Ströhl, einem Kräuterheilkundigen und Laienbruder. Pilger, die auf dem alten Pilgerweg nach Altötting in Engfurt Station machten, sorgten für den Unterhalt der Eremiten. 1923 kaufte die Familie Reichenspurner die Kirche samt Klause und rettete sie so vor dem geplanten Abriss.
Bis in die 90er Jahre war die Klause fest vermietet, dann stand sie 20 Jahre leer, bis die Idee mit mit der Einsiedelei auf Zeit enstand. Nach umfassender Sanierung beherbergt der Wohnteil auf der früheren Chor-Empore ein Schlafzimmer, Bad, Küche und einen Wohnraum mit Kachelofen. Urige Holzböden, Barock-Stuckdecken Kräutergarten und Backhäusl tun ihr übriges der Klause eine ganz besondere Atmosphäre zu verleihen.
Erster Mieter war ein Unternehmer, der in Engfurt einige Tage der Ruhe genoss. Geeignet aber ist die Klause ebenso für Zwei- oder Dreisiedler. Weitere Infos unter www.engfurt.de
